Wer kennt das nicht: Du sitzt im Kino, der Abspann läuft und Du hast nur einen Gedanken: “Da will ich hin!“. Filme haben die Gabe und zu inspirieren und zeigen uns Länder und Städte, wie wir sie vorher noch nie gesehen haben. Sie wecken unsere Reiselust und bringen so manchen dazu ins nächste Flugzeug zu springen uns loszufliegen.
Fünf Mädels aus dem HostelBookers Büro verraten, welche Filme sie von der Ferne schwärmen lassen und wieso…
L’Auberge Espagnole II – Wiedersehen in St. Petersburg (2005)
„Den zweiten Teil der Erasmus-Lobeshymne L’ Auberge Espagnole habe ich kurz vor dem Ende meines Studiums gesehen. Damals habe ich es schon bereut, nicht noch einmal eine Auszeit genommen zu haben, bevor der Ernst des Lebens beginnt. Im Film trifft man fast alle Freunde aus dem ersten Teil wieder. Sie sind dem Studentenleben entwachsen oder zumindest auf einem guten Weg dahin und kämpfen sich durch die Widrigkeiten des Lebens. Das tolle an dem Film ist, dass er innerhalb Europas spielt. Man bekommt Eindrücke von Orten, Lebensweisen und der Kultur. Man sieht tolle Bilder von Paris, London und nicht zuletzt St. Petersburg aus den Augen junger, unabhängiger Menschen.Durch den Film weiß ich, dass der Eurocity keine Steckdosen hat (was noch herauszufinden ist), Freundschaft keine Grenzen kennt und vor allem, dass die Welt gar nicht so weit von einem entfernt ist, wie man glaubt.
Ich schmuggle noch einen zweiten Film hier rein, nämlich Tatsächlich Liebe, weil er so schön englisch ist und unglaublich tolle Bilder vom weihnachtlich beleuchteten London zeigt.“ – Monika, Marketing Managerin
Die Fabelhafte Welt der Amelie (2001)
“Wer sagt, dass Kitsch bzw. Klischee im Film nichts verloren haben? Bei mir hat’s funktioniert: Ich fand Paris im Film Die Fabelhafte Welt der Amelie besonders ähm… fabelhaft. Nette kleine Straßencafés mit leicht exzentrischen Besuchern, Gemüsehändler, die jeden beim Namen kennen, gemütliche Pariser Wohnungen und immer scheint die Sonne – hier ist die Welt noch in Ordnung. Instagram hätte Montmartre nicht netter und mehr retro aussehen lassen können! Inzwischen war ich schon öfters da und hab’s auch schon im Regen gesehen, aber wenn ich mir den Film wieder anschaue bzw. daran zurückdenke, will ich immer gleich wieder hin.“ – Charlotte, SEO Expertin
Brügge sehen… und sterben? (2008)
„Für mich persönlich weckte der Film das Interesse an dieser kleinen Stadt im Norden Belgiens, die wohl die wenigsten auf ihrer To-Do Reiseliste haben. Der Film kreiert eine mystische Atmosphäre rund um die mittelalterliche Altstadt (gehört zum UNESCO Weltkulturerbe), zeigt urige Pubs und eine Bootsfahrt auf den kleinen Kanälen. Alleine durch die hitzigen Diskussionen von Ray und Ken über die Vorzüge Brügges, leitet der Film seine Aufmerksamkeit regelmäßig zurück auf den eigentlichen Protagonisten des Films: Brügge! Für mich hat noch kein anderer Film eine Stadt (die man vorher nicht wahrgenommen hat) derart in meinen Fokus gerückt und damit den Wunsch, diese zu besuchen! Allerdings muss ich gestehen, dass ich bis heute noch nicht in Brügge war. Allerdings habe ich es immer noch vor!“ – Kathrin, PPC Expertin
Das Bourne Ultimatum (2007)
Der Film (und seine Vor- und Nachgänger) erinnern mich immer daran, was wir Europäer eigentlich für ein Glück haben. Interessante Kulturen und Städte befinden sich in Europa in unmittelbarer Nähe und sind einfach und ohne Visa zu erreichen – hoch lebe die EU! Mir gefällt besonders, dass man einen Einblick in die Städte gewinnt ohne eine rosarote Brille aufgesetzt zu bekommen. Außerdem erinnert mich das Gewusel am Waterloo Bahnhof immer sehr an meine tägliche Weg zur Arbeit…haha – Valerie, Hostel Spezialistin
Kevin – Allein in New York (1992)
Seitdem ich als kleines Kind Kevin – Allein in New York zum ersten Mal gesehen habe, träume ich davon Weihnachten in New York zu verbringen. Der riesigen Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller und die Eislaufbahn haben sich einfach in mein Gedächtnis (und meine Bucket List) eingeprägt. Nach New York habe ich es mittlerweile zwar schon geschafft, aber leider nicht zur Weihnachtszeit. Aber vielleicht reicht es beim nächsten Mal auch für ein Hotelzimmer im Plaza Hotel mit Blick auf den Central Park… träumen ist schließlich erlaubt! - Gotje, Redakteurin
Danke an Conor Lawless für das Bild von Flickr.


Juli 13th, 2012 at 17:21
Eat, Pray, Love – der Fernwehklassiker